„Auch im schlimmsten Wirrwarr kommt es darauf an, dass der Einzelne zu seinem Lebensziele kommt,

zu seinem Heile kommt, welches nicht in einem äußeren Erreichen gegeben sein kann,

sondern nur in der inneren Vollendung seiner Person.“

Christoph Probst, 27. Juli 1942

 

* 6. November 1919 in Murnau am Staffelsee

† 22. Februar 1943 in München-Stadelheim

 


Christoph Probst | Briefe

Christoph Probst und sein Freund Alexander Schmorell bildeten zusammen mit den Geschwistern Scholl und Willi Graf den engsten Kreis der studentischen Widerstandsgruppe »Weiße Rose« in München.

 

 

"Hitler und sein Regime müssen fallen, damit Deutschland weiterlebt!"

 

Christoph Probsts Flugblattentwurf – zerrissen in kleine Fetzen – entdeckte die Gestapo während der Verhaftung der Geschwister Scholl.

Dieser handschriftliche Entwurf wurde nie vervielfältigt. Der 23-jährige Christoph Probst, Vater von drei Kindern, zahlte dafür mit seinem Leben.

 

 

 

Seine Briefe sind kaum politisch, der Widerstand wurde aus Sicherheitsgründen nicht thematisiert.

Sie zeichnen das Bild eines jungen Menschen, der so als Bruder, Sohn und Freund in seiner lebensbejahenden, aufrichtigen und verantwortungsvollen Haltung keine abstrakte und historische Figur bleibt.

 

Sprecher | Briefe: Sebastian Bezzel

Erzählerin | Einführungstext: Johanna Christine Gehlen

Coverbild Marlis E. Glaser "Galerie der Aufrechten"

Gesamtspielzeit 71 Minuten 

1 CD | mit Musik, Einführungstext und Fotos im Booklet

ISBN 978-3-937337-97-5

ab 14 Jahren


Der Schauspieler Sebastian Bezzel liest die Briefe von Christoph Probst.

Er absolvierte seine Schauspielausbildung an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München. Von 2004 bis 2016 verkörperte er den Partner von Hauptkommissarin Klara Blum (Eva Mattes) im Tatort am Bodensee. Bezzel spielte in Rosenmüller-Filmen, in „Nanga Parbat“

und vielen anderen Kino- und TV -Produktionen.

Seit 2013 steht er regelmäßig als der bayrische Provinzpolizist Franz Eberdorfer vor der Kamera.

Foto: B. Schuller

Die Schauspielerin Johanna Christine Gehlen liest den Einführungstext

über Christoph Probst "Sein Leben".

 

 

 

 

 

Foto: Charline


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München, 28.5.1941: Lieber Dieter! (Halbbruder)
Christoph Probst Briefe Seite 690 Brief
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Christoph Probst | Briefe

1 CD | ISBN 978-3-937337-97-5

12,90 €

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